Standpunkte

Standpunkte der GLP Wetzikon

Hier findest Du die Standpunkte der GLP Wetzikon zu verschiedenen aktuellen und spezifischen Tehmen in Wetzikon

Mobilität

Ausgangslage

Wetzikon wächst und die Einwohnerinnen und Einwohner wollen mobil sein. Dabei sind an einigen Stellen bereits eine Überlastung durch Autoverkehr spürbar. Gleichzeitig sind Alternativen wie Velo, Fussverkehr und Öffentlicher Nahverkehr noch nicht attraktiv und sicher genug.

Was folgt daraus

Der motorisierte Individualverkehr soll in effizientere Verkehrsformen überführt werden und Wetzikon soll von Durchgangsverkehr entlastet werden. Hierfür setzen wir auf eine geeignete Verkehrsinfrastruktur und Anreize wie die Übernahme von Kosten durch ihre Verursachenden und auf eine bessere Infrastruktur für den Velo- und Fussverkehr.

Politische Forderung für Wetzikon

Der motorisierte Verkehr soll reduziert und in den Quartieren verlangsamt werden; bei Tempo 30 innerhalb eines Wohnquartiers soll die betroffene Bevölkerung ein entscheidendes Wort mitreden können.

Eine Autobahnausfahrt der Oberlandautobahn in Wetzikon muss verhindert werden, denn sie führt zu einer starken Zunahme des Durchgangsverkehrs.

Wetzikon soll zu einer Vorreiterin moderner Mobilitätsangebote werden. Hierzu gehören selbstfahrende Rufbusse für die Aussenquartiere und die Badi Auslikon. Die Infrastruktur für Elektro-Ladestationen muss verbessert werden. Kluge und Innovative Mobilitätskonzepte in Zusammenarbeit mit Unternehmungen, die in Wetzikon ansässig sind, sollen als Leuchtturmprojekte angegangen werden.

Umsteigemöglichkeiten im öV sind zu verbessern um die den Anreiz, das Auto zu Hause zu lassen, zu erhöhen.

In Wetzikon soll Bewegung mittels Fuss- und Veloverkehr nicht nur sicher und schnell sein, sondern es sollen auch Wege mit hoher Aufenthaltsqualität und Attraktivität geschaffen werden. Lücken im Veloweg-Netz sind zu schliessen.

Ausgangslage

Wetzikon wächst – bis 2050 auf 35’000 Einwohnende. Sie wollen in Wetzikon nicht nur wohnen und arbeiten, sondern auch in einer Stadt mit hoher Aufenthaltsqualität leben. Hierfür gibt es mit dem nahen Pfäffikersee und der attraktiven Nahumgebung gute Voraussetzungen, die aber bisher noch nicht ausreichend genutzt werden. Bisher prägen Autostrassen Wetzikon zu sehr und zu viele Flächen sind versiegelt. In Wetzikon fehlt ein «Zentrum» (oder mehrere «Zentren»), die die Stadt prägen und die Einwohnerinnen und Einwohner zur Entspannung einladen.

Was folgt daraus

Wir setzen uns aktiv bei der derzeit laufenden Ortsplanung dafür ein, dass Wetzikon noch lebenswerter wird. Wir wollen, dass der Aufenthalt und die Bewegung in Wetzikon für alle Freude bereitet, auch wenn das Klima wärmer wird. Dazu braucht es eine klare Trennung von Siedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet und eine entsprechend angepasste räumliche Entwicklung. In Wetzikon ist eine Verdichtung auf bereits bebauten Flächen notwendig und auch im Siedlungsraum sind Naherholungsgebiete und grüne Oasen zu erhalten und neue zu schaffen.

Zu einer nachhaltigen Stadt gehören auch ein gutes wirtschaftliches Umfeld und kulturelle Angebote. So wächst Wetzikon nachhaltig!

Politische Forderung für Wetzikon

Wetzikon darf nicht nachlassen, bei der Verdichtung Wohnraum von hoher ökologischer Qualität zu schaffen und diesen in eine Infrastruktur mit hoher Lebensqualität einzubetten. Dazu gehören Arbeitsstellen und Läden der Nahversorgung in Fusswegdistanz . Wir wollen in Wetzikon mehr grüne Oasen schaffen. Dies können kleine Parks sein oder auch schöne Spielplätze, die auch mit Sportgeräten für Jugendliche und Erwachsene ausgestattet sind.

Seit langem wird darüber geredet, dass das Zentrum von Oberwetzikon an Aufenthaltsqualität gewinnen muss. Hier geschieht zu wenig. Der Neubau der Migros soll dafür genutzt werden, aktiv zu werden. Wir setzen uns dafür ein, dass nicht nur die Bahnhofstrasse in die Planung einbezogen wird, sondern die gesamte Zone um die Migros herum neugestaltet wird und eine «Flaniermeile» parallel zur Bahnhofstrasse von einem zukünftigen Binzacker-Park bis mindestens zur Färberwiese und weiter bis zum Ried geschaffen wird. Und das Gelände um die reformierte Kirche soll mit dem umgebenden Gelände verbunden werden.

In ganz Wetzikon soll es mehr Bäume und weniger versiegelte Flächen geben, damit wir uns dort auch wohlfühlen, wenn das Klima wärmer wird.

Wetzikon muss für alle attraktiv sein: Wenn wir in unserer Stadt lokale Einkaufsmöglichkeiten, Cafés , Spielplätze, Restaurants, Gewerbe, Pärke, Kulturelle Lokale und Erholungsgebiete in Einklang bringen, haben wir alles nah an der Hand. So können wir die Bedürfnisse aller berücksichtigen.

Ausgangslage

Der Energieverbrauch in Wetzikon ist hoch und ein grosser Teil der verbrauchten Energie ist nicht erneuerbar, dies gilt Insbesondere für den Verkehr und die Gebäudewärme.

Es sind schnelle und wirkungsvolle Massnahmen erforderlich, um den Anteil an erneuerbarer Energie rasch zu erhöhen.

Was folgt daraus

In Wetzikon müssen die Produktion und die Nutzung von erneuerbaren Energien schnellstmöglich erhöht werden und die Strominfrastruktur ist an die zukünftigen Anforderungen anzupassen.

Parallel sind Massnahmen zu ergreifen, um den Gesamtbedarf an Energie zu senken.

Politische Forderung für Wetzikon

Die Produktion von Solarstrom ist mit Fördermassnahmen beim Bau und durch Beteiligungsmodelle an PV-Anlagen für Mieterinnen und Mieter zu erhöhen. Das Potenzial für die Produktion von Windenergie in Wetzikon ist zu klären und wenn sinnvoll zu nutzen.

Um den Energiebedarf für die Heizung der Gebäude zu senken sind energetische Sanierungen (Isolation) von Gebäuden notwendig. Für die Heizung der Gebäude sind die Nutzung von Fernwärme und die Bereitstellung mit Wärmepumpen zu unterstützen.

Für die Umstellung auf Elektromobilität sind Massnahmen im privaten Bereich zu unterstützen und vermehrt öffentliche Parkplätze für Elektromobile zu reservieren.

Für die Umsetzung der notwendigen Massnahmen sind bevorzugt Anreize zum eigenen Handeln zu entwickeln.

Die Stadtwerke sollen im Bereich der Angebote innovative, unterstützende Massnahmen zur Zielerreichung entwickeln. Die Stadtwerke müssen ein Vorzeigerolle einnehmen

Ausgangslage

Wetzikon ist stark versiegelt und weist einen unterdurchschnittlichen Anteil an Grünraum im Siedlungsgebiet auf. Dessen ökologische Qualität ist teilweise eher gering und noch zu wenig auf den Klimawandel ausgerichtet. An vielen Orten fehlen Bäume und die Wasserläufe sind zu grossen Teilen eingedolt.

Was folgt daraus

Die Stadt ist gemäss den Vorgaben des städtischen Grünraumkonzepts umzugestalten und bezüglich der Grünräume aufzuwerten. Dies betrifft sowohl öffentliche als auch private Flächen. Damit können die Lebensqualität im Siedlungsgebiet gesteigert und die Auswirkungen des Klimawandels verringert werden.

Politische Forderung für Wetzikon

In Wetzikon ist ein grosses Potenzial für ökologisch wertvolle Grünflächen, attraktive Gewässerläufe und die Pflanzung von Bäumen vorhanden.

Der Grünflächenanteil ist durch Entsiegelung (Schwammstadt) und Bepflanzung zu erhöhen und die Grünflächen sind ökologisch wertvoll und vielfältig zu gestalten und miteinander zu vernetzen. Die Anzahl von Bäumen muss im öffentlichen Raum und in privaten Grünanlagen gesteigert werden. Private sind durch geeignete Massnahmen zu unterstützen.

Wasserflächen und Bäche sind zugänglich zu machen und naturnah zu gestalten.